Hürther Freundschaftsgeschichten

Die Diamanten 

Es war einmal eine Familie die wohnte am Ende von Hürth in der Kochstraße. Die Familie war sehr nett und auch gerecht. Sie hatte ein Mädchen das hieß Lara und zwei Jungen die hießen Leo und Leon. Die beiden waren ziemlich frech und spielten gerne Streiche. Das Mädchen aber war schön und nett jedoch genauso wild wie ihre Brüder. Ihre Eltern waren noch recht jung .Der Vater arbeitete den ganzen Tag im Bürgerhaus in der Friederich-Ebertstraße. Die Mutter arbeitete in einer Schneiderei in der Krankenhausstraße, wo sie gerade ein Kleid für die Königin nähte. Am Kragen befanden sich mehrere Diamanten die sehr kostbar waren. Eines Nachts schaffte es ein Dieb in die Schneiderei einzubrechen und die Diamanten von dem Kleid abzuschneiden und mit der Beute zu fliehen. Am nächsten Morgen merkte die Mutter plötzlich das die Diamanten am Kragen fehlten. Sie rannte in die Polizeiwache wo ihre Söhne wegen eines doofen Streiches die Akten aufräumen mussten. Sie erzählte aufgeregt was in der Schneiderei vorgefallen war. Die Polizisten waren außer sich und guckten sich sofort die Schneiderei genauer an. Der eine sagte: ,,Tut mir leid liebe Dame aber ich habe keinerlei Spuren gefunden.“ Die Mutter antwortete nur kurz ,,Die Königen wird bestimmt kein Erbarmen mit mir haben“, und ging traurig nach Hause. Die beiden Jungen aber hatten heimlich das Gespräch zwischen dem Polizisten und ihrer Mutter belauscht und rannten nun so schnell sie konnten nach Hause. Dort erzählten sie ihrer kleinen Schwester was passiert war. Lara meinte ganz schnell und ohne nachzudenken: ,,Wir müssen den Dieb fassen.“

Am nächsten Morgen kamen Charlotte und Pia, zwei Freundinnen von Lara, zu Besuch. Die beiden waren sehr gute Detektive. Lara erzählte Pia und Charlotte die ganze Geschichte. Bald darauf eilten die Kinder durch Efferen und durchkämmten die gesamte Ortschaft nach Hinweisen, aber ohne Erfolg. Am nächsten Tag gingen Lara, Charlotte und Pia zum Chor. Plötzlich raste ein schwarz maskierter Mann auf sie zu und fesselte sie und verschwand mit ihnen. Nach ein paar Stunden machten sich Leon und Leo Sorgen, wo denn die Mädchen blieben und so fuhren sie zum Chor. Auf dem Weg fanden sie Pias Halsband. Von dort aus führten riesige Motorradspuren zum Decksteinerweiher. Sie rannten den Spuren nach bis sie an eine kleine Höhle die mit Moos überwuchert war ankamen. Leon schaffte es den Schlüssel der unter einer Pflanze lag zu erspähen. Da sah er ein kleines Loch in der Tür. Er steckte den Schlüssel in das Loch, die Tür ließ sich öffnen. Sie befreiten die Mädchen und fanden die Diamanten versteckt in einem hohlen Baumstamm. Sie brachten die Diamanten zu sich nach Hause in die Kochstraße. Die Mutter war überglücklich und schenkte ihren großen Helfern jedem einen Schokoriegel. Der Dieb hatte 10 Jahre Haft ihm Gefängnis vor sich. 

Charlotte 

 

Die entführte Maria 

Das kleine Dorf Stotzheim liegt im dichten Nebel. Es ist ein später Novembernachmittag und auf den Straßen ist niemand unterwegs. Die Stille wird nur hin und wieder durch ein paar vorbeifahrende  Autos unterbrochen. Laurenz und seine drei Freunde sitzen etwas gelangweilt hinter einem grauen Kriegsdenkmal am Kirchplatz vor der St. Brictius Kirche.

„Und was sollen wir jetzt machen?“ fragt Julia schon ein wenig genervt.

,,Sei mal leise!“ schubst Jannik sie unsanft zur Seite und deutet auf eine Gestalt im dunklen Regenmantel, die heftig an der Kirchentür rüttelt.

„Was will der Typ dort?“ fragt Laurenz neugierig und duckt sich schnell hinter das Denkmal.

Plötzlich geht die Kirchentür auf und eine zweite Person kommt heraus. Sie schleppt stöhnend einen großen Abfallsack.

„Boah, was geht hier ab?“ fragt Julius.

Ein Leichenwagen fährt vor und die beiden Männer stopfen den großen Sack schnell aber vorsichtig in den Kofferraum.

„Hier stimmt was nicht“ flüstert Julius.

„Los hinterher!“ sagt Laurenz. Die Kinder sehen wie das schwarze Auto von der Berrenrather Straße beim Friedhof vorbei in die Keutenstraße abbiegt jedoch nicht stehen bleibt. „Wie seltsam, wo fahren sie hin?“ fragt Julia.

„Keine Ahnung, lasst uns nachlaufen“, meint Jannik. Nach Luft keuchend rennen die vier Freunde hinterher. Jetzt sehen sie das Auto und die zwei Männer wieder. Und diesmal schleppen sie den Sack aus dem Auto. Eine dritte Person kommt ihnen entgegen und drückt einem der beiden Männer ganz viele Geldscheine in die Hand.

„Echt krass!“ sagt Jannik.

„So viel Kohle hab' ich noch nie gesehen, und das nur für einen vollen Müllsack?!“ sagt Julius.

Zwei Tage später: Laurenz steht am Altar und dient als Messdiener. Pfarrer Cremer sieht traurig aus und verkündet folgendes: „Unsere weltberühmte Marienstatue wurde gestohlen.“

Alle schauen in die leere Ecke neben dem Altar. Viele sind bestürzt und erschrocken.

„Oh“, schießt es Laurenz durch den Kopf. Jetzt begreift er, was er mit seinen Freunden beobachtet hat. Sie sind Zeugen eines Verbrechens gewesen. Sofort nach der Messe erzählt er alles dem Pfarrer. Zusammen fahren sie dann zur Kripo Hürth.

Als Kommissarin Müller sich die Geschichte anhört, geht alles blitzschnell. Mit Blaulicht geht es Richtung Stotzheim. Am Schlehbuschhof wird die Marienfigur sichergestellt und die drei Verdächtigen festgenommen.

Wenig später werden Laurenz, Julius, Julia und Jannik zu Ehrenbürgern der Stadt Hürth ernannt und vom Bürgermeister mit einem Scheck belohnt.

Laurenz

 

 

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