Wichtige Informationen für unsere Schulneulinge!

Vorstellungsabend für die Eltern der Schulneulinge

Eltern und Kinder werden jedes Jahr vor den Herbstferien herzlich eingeladen, sich unsere Schule anzuschauen. Während einer Vorstellungsrunde im Forum können die Kinder sich die Klassenräume anschauen und in den Betreuungsräumen spielen und basteln. Im Anschluss an den Vortrag erläutern die Lehrerinnen in ihren Klassenräumen unsere Arbeitsmittel und stehen zum Gespräch zur Verfügung.

 


Schnupperstunde für Kindergartenkinder und deren Eltern

Im Mai/Juni besuchen die Schulneulinge unsere Schule und erleben hier gemeinsam eine Schulstunde mit den Schulkindern. Für interessierte Eltern öffnen wir für eine Woche den Unterricht. Dann können Sie nach Absprache in einer Klasse hospitieren, um sich vor Ort ein Bild vom jahrgangsüber- greifenden Lernen zu machen.

 

Elternabend für die Eltern der Schulneulinge

Vor den Sommerferien laden wir die Eltern der Schulneulinge zum ersten Elternabend ein, damit sie die Lehrerinnen, die Schulleitung und die Klassenräume schon ein wenig kennen lernen. Wir informieren über den Auftrag der Grundschule, die Unterrichtsorganisation, das Betreuungsangebot und den Anfangsunterricht.

 

Erster Brief von der Klassenlehrerin an die Schulneulinge

In den Sommerferien erhalten die Schulneulinge einen ersten Brief von ihren neuen Klassenlehrerinnen, in dem sie sich den Kindern vorstellen und ihnen als Eintrittskarte für die Einschulungsfeier einen Anhänger mit dem Tieremblem der neuen Klasse zusenden. Außerdem bekommen sie einen Begrüßungsbrief von ihrem Paten aus der jeweiligen Klasse.

 

Schulfähigkeitsprofil 

Ein Kind kann ein positives Selbstwertgefühl entwickeln, wenn

 

·         es sich zu Hause sicher und angenommen fühlt

·         es vielfältige Anregungen bekommt

·         es gelernt hat, sich an Regeln zu halten und die Interessen anderer zu berücksichtigen

·         ihm Grenzen gesetzt werden

 

Bewusst fördern Eltern ihre Kinder, wenn sie viel mit ihnen sprechen, mit ihnen spielen oder sie zum aktiven Spiel anregen.

Eltern helfen, wenn sie die Kinder lehren, sich an Regeln zu halten, Konsequenzen zu akzeptieren, Wünsche anderer zu berücksichtigen und kleine Aufgaben zu übernehmen.

 

Konzentration und Lernverhalten

Konzentration und Lernverhalten sind gut anhand von Spielen zu fördern. Im gemeinsamen Spiel können Kinder lernen

·         sich ausdauernd zu beschäftigen

·         beharrlich auf ein Ziel hinzuarbeiten

·         Anstrengungsbereitschaft zu trainieren

·         zu verlieren und dabei Rückschläge hinzunehmen

·         Kritik zu ertragen

·         sich um Qualität zu bemühen

·         verschiedene Lösungswege zu suchen und zu finden

 

Grob- und Feinmotorik

Die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik stellt eine wichtige Grundlage für Konzentration, Wahrnehmung und Orientierung dar.

Im Bereich der Grobmotorik bauen wir auf folgenden Fähigkeiten und Fertigkeiten auf:

·         Koordination von Bewegungsabläufen (hüpfen, auf einem Bein hüpfen, rückwärts gehen, einen Ball fangen)

·         Roller fahren, Fahrrad fahren

·         spielen im Freien (klettern, balancieren…)

·         selbstständiges An- und Ausziehen

 

Feinmotorische Fertigkeiten sind Voraussetzung für Schreibungen aller Art und sollten als einfache Aufgaben im Alltag bekannt und geläufig sein:

·         Perlen aufziehen

·         Schleife binden

·         mit Schere und Klebstoff sicher umgehen

·         mit Stiften umgehen (malen, ausmalen ohne „überzumalen“)

·         Linien nachfahren und folgen können

            Dreipunkt-Griff bei der Stifthaltung beachten

 

Mathematik

Bevor Kinder in die Schule kommen, verfügen sie schon über umfangreiche Mengen- und Zahlvorstellungen, Zähl- und Rechenfertigkeiten sowie über ein gewisses Maß an Orientierungsfähigkeit.

Fördermöglichkeiten bieten alle Situationen, die folgende Inhalte thematisieren:

·         verschiedene Verwendungsmöglichkeiten von Zahlen (Hausnummern, Alter, Telefon,…)

·         Vergleiche (größer- kleiner, dicker- dünner, mehr- weniger, schwerer- leichter, schneller- langsamer…)

·         Mengenvergleiche (Spiel „Mengenmemory“, oder Tisch decken für 5 Personen= 5 Teller, 5 Messer… oder „Wie viele Teller fehlen noch?“

·         das Zählen

·         die Zuordnung von Zahlwort und Menge mit konkretem Material (Steine, Knöpfe, Murmeln…)

·         Würfelpunkte bis 6 auf einen Blick erfassen

·         Würfel- und Zahlenspiele (Kniffel, Domino, Zahlenlotto, Mensch ärgere dich nicht…)

·         Orientierungsübungen mit den Begriffen

rechts- links- vor- hinter- neben- über- auf- unter

·         Jahreszeiten, Monate, Woche, Tag

 

Sprache und Sprechfähigkeit 

Sprache, Sprechen und Verstehen sind Grundlagen für das Schreiben- und Lesenlernen. Sie sind auch Voraussetzungen für das Zusammenleben und für die gedanklichen Auseinandersetzungen mit Problemen und Sachverhalten in unserer Lebenswelt.

 

Hier einige Vorschläge zur Förderung der Sprache und Sprechfähigkeit Ihres Kindes:

·         Abzählreime

·         Klatschrhythmen synchron sprechen und klatschen

·         Lieder singen

·         Wörter in Silben klatschen

·         Stimme in der Lautstärke variieren können (flüstern können)

·         anderen zuhören können und sie verstehen

·         in der Ich- Form erzählen

·         zusammenhängend erzählen

·         Wörter und Sätze deutlich sprechen

 

Wahrnehmung 

Hörfähigkeit und Orientierung im Raum gehören zu wichtigen Fähigkeiten. Dabei sollte Ihr Kind:

·         Farben und Formen unterscheiden

·         Klänge und Geräusche erkennen und orten

·         Raumlagen unterscheiden (oben, unten vorn, hinten, links, rechts)

 

·         Spiele zur Sinneswahrnehmung und der Merkfähigkeit (z.B. Koffer packen, Memory...), Tastspiele und das freie Spielen draußen unterstützen die Ausbildung der Wahrnehmungsfähigkeit Ihres Kindes.